Netzwerk gegen Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen

Berlinweites Netzwerk von betroffenen Häusern im Aufbau| Regelmäßige Treffen jeden Donnerstag 18 Uhr | Schreibt uns, wenn ihr mitmachen möchtet!

 

#200Häuser #Mietenwahnsinn #Verdrängung stoppen!

 

Diese Seite ist in Form einer Timeline aufgebaut. Das bedeutet, das Neuste steht an erster Stelle.


Forderung der GloReiche Nachbarschaft:

UMWANDLUNG VON MIET- IN EIGENTUMSWOHNUNGEN VERBIETEN


MieterMagazin des Berliner Mietervereins (Ausgabe 10/2019)

 

„Umwandlung gefährdet den sozialen Frieden in der Stadt“ 

 

Das im Juli 2019 gegründete berlinweite Netzwerk „200 Häuser“ will der Umwandlung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen einen Riegel vorschieben. Das MieterMagazin sprach mit Gabriela Burghardt aus der Hasenheide 71, Josephine Gäbler aus der Corinthstraße 53 – zwei der betroffenen Häuser – sowie Coni Pfeiffer von der Nachbarschaftsinitiative „GloReiche“, die zu den Mitbegründern gehört. 

 

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26.09.2019

 

Es hat sich einiges getan in den vergangenen Wochen.

 

Das Netzwerk der #200Häuser ist weitergewachsen und wir haben uns weiter professionalisiert. Neben Twitter und Facebook sind wir nun auch mit einer Webseite im Netz vertreten. Die Webseite soll perspektivisch von Umwandlung betroffenen Häusern erste nützliche Informationen und Tipps an die Hand geben. Dafür trägt das Netzwerk Informationen zusammen, die für die Hausgemeinschaften wichtig sein können und bündelt diese. Darüber hinaus wird sich auch das eine oder andere betroffene Haus vorstellen. 

 

Es gibt Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themengebieten wie beispielsweise Social Media, Grafik, Strategie und politische Forderungen. Denn so wie die Dinge heute laufen kann es nicht bleiben. Da sind wir uns einig. Wir brauchen Veränderungen in der Bundesgesetzgebung um die Verdrängung durch Eigenbedarfskündigungen zu stoppen.

 

 

Teil des Netzwerks sind nun auch:

 



rbb24 (30.07.2019)

 

Baustadtrat Schmidt fordert längere Kündigungsfristen

 

Mieter am Strausberger Platz 12 fürchten um ihre Wohnungen. Das Gebäude soll verkauft werden, mögliche Käufer könnten Eigenbedarf anmelden. Der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg will das nicht hinnehmen. Er fordert, Mieter künftig besser zu schützen.

 

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taz (30.07.2019)

 

Berlin droht Umwandlung in Eigentum

 

Die Stadt der verlorenen Häuser

Trotz Mietenstopp und Vorkaufsrecht winken durch Umwandlung in Eigentum fette Rendite für Wohnungsunternehmen. Dagegen gibt es Protest.

 

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25.07.2019

 

Allein in Friedrichshain-Kreuzberg sind 255 (!) Häuser in Milieuschutzgebieten umgewandelt. Grundlage dafür ist die sogenannte „7-Jahres-Regel“, die im Baugesetzbuch im §172 steht. Wenn eine Eigentümerin sich also verpflichtet, die Wohnungen sieben Jahre lang nur den Mieter*innen zum Kauf anzubieten, muss ihr das Bezirksamt die Umwandlung genehmigen. 

 

Für das Land Berlin ist seit dem 15.03.2015 eine Umwandlungsverordnung gem. § 172 Abs. 1 Satz 4 BauGB in Kraft getreten. Sie gilt für alle Milieuschutzgebiete in der Stadt. 

 

Weitere Informationen zum Thema hat der Berliner Mieterverein in der Info 79 „Umwandlungsverordnung – Die 20 wichtigsten Fragen“ zusammengestellt.

 

Neu dabei waren:

 

Insgesamt ein gutes zweites Treffen. Jetzt geht's ans arbeiten damit die neue Bewegung sichtbar wird.

 

#ProtestPodest #Logoentwicklung #SocialMedia #Arbeitsgruppen

 

Tagesspiegel Leute Newsletter (25.07.2019)

 

Namen & Neues

Netzwerk der 200 Häuser

Veröffentlicht am 25.07.2019 von Corinna von Bodisco

 

 

Wird dieser Tage ein Haus verkauft, befürchten viele Mieterinnen im Bezirk Eigenbedarfskündigungen, Mieterhöhungen und Verdrängung aus ihrem Zuhause. Geteiltes Leid ist halbes Leid – und Lösungen sollen her: Vergangenen Freitag trafen sich Interessierte im Kreuzberger Rathaus, um mit Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) über die genannten Probleme zu sprechen. Seine Lösung sei eine neue, vernetzte „Bewegung“, namens „200 Häuser“ mit dem Ziel, von Zwangsräumung und Verdrängung betroffene Immobilien zu retten und gesetzliche Reformen einzufordern. Allein in Kreuzberg gäbe es rund 200 Häuser in Milieuschutzgebieten, die in Eigentumswohnungen aufgeteilt wurden.

 

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19.07.2019

 

Es entsteht etwas Neues: Mieter*innen die von Umwandlung und Eigenbedarfskündigung bedroht sind tun sich zusammen.

 

Immerhin, seit einem Jahr informieren die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln Mieter*innen über Aufteilungen im Milieuschutzgebiet. Das Ganze nennt sich „Information über die Erteilung einer Umwandlungsgenehmigung“. 

 

Die anwesenden Hausgemeinschaften haben kurz geschildert wie der aktuelle Stand bei ihnen ist. Es ging von "noch nicht aufgeteilt" über "aufgeteilt aber noch nicht in der Vermarktung" bis hin zu "im Vertrieb - wir stehen kurz vor dem Rauswurf".

 

Urteil des BGH „Zur Nichtigkeit eines ein Vorkaufsrecht vereitelnden Vertrages und zu Grund und Höhe einer daraus resultierenden Schadensersatzverpflichtung".

Beim Auftakttreffen mit dabei waren

 

sowie